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EuroRanch 3.0 music related weblog and sounds |
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posted by pruegger |
Ausgehen am Montag, Teil 2Und dann gäbe es wieder einmal einen Grund ins Flex zu schauen. Und nein, es geht nicht um London Calling Premium (kein Schmäh!), sondern um den neuen Montagsklub, der den letzten neuen Montagsklub ablöst. Mit World Musik schon mal eine charmante Betitelung, haben sich die Herren L’Heritier und Obkircher den gleichsam charmanten Justus Köhncke als ersten Gast geholt. Der gab ja in letzter Zeit vermehrt reines Elektronik Gefrickel zum Besten, was uns alte Freunde des Schlagers aber nicht weiter betrüben soll. Mal schauen, wie das heute Abend wird. Flex, Donaukanal, Montag 6. Oktober, 23:00 Uhr Justus Köhncke - 5 alte Hadern |
14:17 CET |
posted by pruegger |
Ausgehen am Montag, Teil 1Dann ist es heute doch einmal so weit, dass ich mir die unglaublich angespannte Aufregung eines FM4 Überraschungskonzertes antun werde. Die Exklusivität! Die Ungewissheit! Der Event! Aber Schluss mit der abgewrackten Abgeklärtheit. Das haben sich die schönen Seefahrerlieder von Port O’Brien nicht verdient. Leben die doch zu einem nicht unbeträchtlichen Teil von ihrer herzlichen Offenheit. Wie man reinkommt? Früh genug vor Ort sein und dann rein gequetscht. Klub Ost, Schwarzenbergplatz 10, Montag 6. Oktober, 21:00 Uhr Port O'Brien - 5 Songs von All We Could Do Was Sing |
13:50 CET |
posted by christina n. |
Trallafitti ist sowas oder eine beknackte partyband aus dem ruhrgebiet - oder eine gelungene compilation aus 2006 von Tobias Becker, der seit 1998 ausgestattet mit 2 Plattenspielern und einem Mixer als Diskjockey arbeitet. das cover ist dermaßen cheesy, dass es schon wurst ist, dass das label Platzhirsch heißt. weil wir gerade von platten sprechen. diese kleinen catrinas haben wir aus oaxaca mitgebracht - der Dia de los Muertos ist nicht mehr weit. Trallafitti - mit Female, G. Ananda, Akufen, Taksi |
09:59 CET |
posted by christina n. |
warum es nicht nochmal versuchen, die alte mühle euroranch auf touren zu bringen, wo das gästebuch ja wieder so schön funktioniert - muuuuhhhh - acid house seinen 20.en jahrestag feiert, ich nach langer zeit endlich "elektroschock" von laurent garnier lese, mir den ganzen alten hot-shit reinziehe - auf ebay um die detroit maxis reite - und das aktuelle groove#23 kaufe, weil es um sound geht und viele alte verdächtige sich nach 20 jahren noch immer rumtreiben, was wird das noch? aja, 7.er substance jahrestag am samstag 4.10. wir gratulieren!!!! Groove#23 - Octogen, Unit Moebius |
12:53 CET |
posted by koal |
zum weinenseit sonntag ist also wieder die scheißbräunliche depression angesagt - oder was immer sonst für eine dumpfbackenfarbe man bekommt, wenn man blaues auge und orangenhaut mischt. braucht man jeden trost, dessen man habhaft werden kann, und wenn auch textzeilen wie "hold your breath through late breaking disasters, next to news of the trite" die stimmung hier auf der rechten seite des atlantiks leider ebenso gut treffen wie im abgebrannten bushland, von dem hier wohl eigentlich gesungen wird, so sind doch die musiken zum weinen schön tröstlich, wie immer bei tv on the radio. darf man nicht jammern. tv on the radio – 4 tracks von "dear science" |
19:42 CET |
posted by makotter |
Endlich spamfreie(re) Notes! Man möchte nicht erraten, was ich beruflich mache, und sie auch nicht, angesichts unseres jahrelang verspamten, zugeschissenen, dann nutzlos gewordenen und schließlich völlig zerstörten Notiz-Tools "Notes". Mein Arbeitskollege Markus Hammer hat uns jetzt da was Einfaches gestrickt. Just verify your status as a self conscious human being, and click the cow image! Vielen Dank! |
16:17 CET |
posted by sebastianb |
Morgen keine Wahl: Albumpräsentation LigerEben noch beim Klub EuroRanch, jetzt schon auf den Brettern, die das Chelsea, bedeuten. Heute hat man noch die Wahl (hat man?), morgen bleibt einem aber nichts anderes über, als Liger bei der Präsentation ihres neuen Albums "Crash Symbols" zu besuchen. Kein Wunder, dass Selina Gusenbauer weg vom Fenster ist, denn das wäre Emo, wie das Unwort ursprünglich gedacht war. Eine illustre Gästeschar (Trouble over Tokio, Dust Covered Carpet) vom ligereigenen Label hat sich ebenfalls angekündigt. Chelsea Wien, Gürtelbogen 29-32, Montag, 29. September, ab 21 Uhr Reinhören ins Album auf myspace |
12:04 CET |
posted by pruegger |
Why Did Summer Go So Quickly?Manchmal ist die Auswahl der richtigen (oder der besten) Songs echt eine Scheiß Aufgabe. Entanglements, das dritte Album der immer noch verdammt jungen Parenthetical Girls, ist so ein Fall. Weil erstens handelt es sich um ein Album, das man sich nicht nur als Ausschnitt, sondern bitte schön in seiner ganzen Pracht zu Gemüte führen muss. Und zweitens, sind einfach elf Nummern drauf, von denen es sich jede einzelne verdient hätte vor den Vorhang geholt zu werden. Vorhang ist auch ein gutes Stichwort, denn mit einem Vorhang begann immer die große Disney Filmparade, Sonntag zu Mittag, Pflichttermin für den früh melancholischen Neunjährigen der frühen Neunziger Jahre. Entanglements ist Orchester Pop pur – schwelgerisch, opulent, bunt, traurig und aus der Zeit gefallen. Wie damals. Wer sich mit solch kindlich-kindischen Assoziationen nicht zufrieden geben will, hier noch ein Mixtape der Band, mit den richtigen Einflüssen (Jack Nitzsche, Beethoven, Scott Walker, Psychic TV,…) obendrauf. Parenthetical Girls – 5 Songs von Entanglements |
22:59 CET |
posted by pruegger |
Die Sonne sieht man auch gar nicht mehrMan muss ja nicht über jedes neue Okkervil River Werkel berichten. Lieber mal wieder was über Shearwater. Die sind ja mittlerweile die einzige Band von Jonathan Meiburg, seines Zeichens bis vor kurzem noch Mitglied bei Okkervil River. Und heuer wurde sein fünftes Album mit Shearwater veröffentlicht. Wenig überraschend die musikalische Richtung: Folk. Folk, den ich als barock beschreiben würde. Jetzt gar nicht was das Instrumentarium (obwohl das natürlich auch alle Stückerln spielt) betrifft, mehr die Wuchtigkeit, mit der hier gearbeitet wird. Kann man natürlich als simpel bezeichnen, diese laut-leise Spiel, ich nenne es effektiv. Und da es ja dann doch nicht ganz ohne OR geht, im Anhang dann die neue Single. Immerhin ist Jonathan Meiburg noch einmal mit dabei. Und gegen Ende klingt der Song nach Laura Palmers Tod. Shearwater – 4 Songs von Rook (+ 1x Okkervil River) |
19:34 CET |
posted by pruegger |
Okay, einmal noch mit Schwein im TextEigentlich gibt es heute Abend ja viel dringlichere Termine. Trotzdem der kurze Hinweis auf Selfish Cunt, die sollen nämlich heute beim Icke Micke auftreten. Jetzt kann ich zwar nicht einmal ansatzweise erklären, wie das zusammen passen soll, aber sauigeliger Artpunk braucht einem ja nicht die Welt zu erklären um Spaß zu machen. Club Planetarium, Prater, Freitag 19. September, 23:00 Uhr Selfish Cunt - 4 Songs von No Wicked Heart Shall Prosper |
18:28 CET |
posted by pruegger |
Das nächste mal ohne SchweinDas kuschelige Familien Gefühl ist immer noch vorhanden, auf dem neuen Bodies Of Water Album. Nur die netten Folk Anleihen wurden vermehrt gegen Schweinerock Referenzen eingetauscht. So weit ich das halt beurteilen kann, denn mit aufgeblasener `70s Rockmusik verbinde ich bestenfalls Autofahrten mit meinem Vater. Und ob die Musik jetzt Led Zeppelin, oder gar Fleetwood Mac ist, weiß ich nicht. Ist aber auch egal. Solange immer noch die lieblichen Chorgesänge erklingen, melodieselig sind sie sowieso, und über den großen amerikanischen Mythos lässt sich auch schweinerockig einiges erzählen. Bodies Of Water – 4 Songs von A Certain Feeling |
11:58 CET |
posted by pruegger |
"I Don’t Think We Are That Twee Anymore"Es geht natürlich gar nicht zu sagen, dass einen Sieger gibt, bei einer so wunderbaren Sache wie David Shrigley’s Worried Noodles Projekt. Weil Erbsenzähler sind wir nicht. Freuen darf man sich trotzdem, wenn sich unter all die großen Namen mit ihren großen Interpretationen, ganz wie von selbst eine Band wie Munch Munch dazugesellt. Da wird dann auch die Freude an der Entdeckung gefördert. Neu und Jung setzte ich sowieso gerne mit Lo-Fi und schrammig gleich. Wobei der schrammelnde Lo-Fi heutzutage vermehrt auf rührselig alte Keyboards und anderes Elektro-Equipment setzt. Jedenfalls das wilde Durcheinander, der Instrumente, der Stimmen, welches doch immer in der großen Harmonie endet. Das ist das, was mich wirklich immer packt. Und vielleicht gibt es auch irgendwann mal ein Album auf Tomlab. Bis dahin: Fluc, Praterstern, Dienstag 9. September, 22:00 Uhr, freier Eintritt Munch Munch - Myspace Is Better Than Your Space |
21:41 CET |
posted by pruegger |
Eine kleine TräumereiKeine Ahnung wo Jeremy Jay herkommt. In meiner Vorstellung ist es wohl irgendeine coole Ecke in New York. Oder besser noch, dieser Ort wo die ersten Aufnahmen von The Dream Syndicate entstanden sind. Nur dass das hier nicht Rock, sondern im weitesten Sinne Folk ist. Gut, Äpfel und Birnen, aber irgendwas in der transportierten Stimmung ist ähnlich. Entfremdet (hardly human), und dann doch auf sehr emotionale Weise erzählend. Vielleicht ist das alles der Hall auf der Stimme. Vielleicht auch die Präzision mit der hier an sowas wie musikalischer Reduktion gearbeitet wird. Egal, wichtig ist, dass hier ein Ort erträumt wird, der sich der Vergangenheit bewusst ist, aber doch meilenweit von jedem stickigen Retroscheiß entfernt ist. Musik für das wissende Kinderzimmer. Jeremy Jay - 4 Songs von A Place Where We Could Go |
00:13 CET |
posted by pruegger |
Ganz andere SauereienWenn das Musikbloggen schon so einfach ist, hier mal ein reiner Befindlichkeitsblogeintrag, auf dass die Banalität in ihrer gesamten Peinlichkeit erstrahlt: Ich geh am Freitag aufs Donauinselfest. Und schau mir die EAV an. Weil, vor genau zwanzig Jahren war ich das allererste Konzert meines Lebens, und das war, haargenau, die EAV. Damals in den Grazer Kasematten. Einer der Typen auf der Bühne war kurz nackert, weil ihm sein Tarzan-Kostüm gerissen ist. Ich glaub aber das war Absicht. Mehr gibt mein Gedächtnis nicht her. Und jetzt, wo ich in der Zwischenzeit auf 198 anderen Konzerten war, soll das 200ste Konzert meines Lebens wieder diese Band meiner Kindheit werden. Gut, der letzte Teil ist erstunken und erlogen, trotzdem, Tränen der Rührung bitte schön. Ich muss auch zugeben, dass mir die letzten 15 Jahre EAV ziemlich am Allerwertesten vorbeigegangen sind. Begegnet sind sie mir einzig und allein im Ausland in Form von sich blöd gesoffenen Österreichern. Kann ja durchaus sein, dass es mir morgen ähnlich unangenehm sein wird. Vielleicht bin aber auch ich der blöd Besoffene. |
23:32 CET |
posted by koal |
so einfach machen sie einem dieser tage das musikbloggen ... |
20:17 CET |
posted by pruegger |
Die Sau durch die Disco treibenDen Noise Pop (Betonung auf Noise) von HEALTH hab ich ja schon beim letzten Wien Konzert der Herrschaften kurz erwähnt. Wäre auch der bessere Zeitpunkt gewesen um die mal richtig vorzustellen. Zum Beispiel mit ihrem Remix Album. Diese Pest der Neunziger ist nämlich gar nicht mal so übel. Gut, bis auf die herzigen Bitpopper von Crystal Castles sind mir die anderen Remixer recht unbekannt, aber das macht ja nichts, in der Disco ist man bekanntlich ergebnisorientiert. Und da funktioniert das monoton-rockende (wobei das Monotone ist eh immer Teil von Noise als auch Disco) Zeug momentan wunderbar. HEALTH - 4 Songs von HEALTH/DISCO |
00:38 CET |
posted by pruegger |
Totally WeirdNew Weird America ist ja nicht mehr ganz so neu, und das mit dem Weird war sowieso immer mehr Missverständnis also sonst was. Thao Nguyen wäre wohl trotz des, tja, sehr liebevoll vor sich hinklimpernden Indie-Folks in dieser Kategorie gelandet. Für die Auffälligkeit braucht es nicht die Musik, dafür reicht im Normalfall eine Stimme, die ein klein wenig von den Üblichen abweicht. Eine Stimme wie von Thao Nguyen. Da hätten wir Expressivität und Naivität (ich finde kein passenderes Wort, Unschuld klingt ja gleich noch negativer/klischeebehaftet) vereint. Und wie ich das so schreibe, merke ich, wie sehr das Geschriebene nach hippiesken Lagerfeuer Dreck klingt. Mein Fehler. Für solche Verleumdungen klingt das hier viel zu (HA) Weird. Thao Nguyen With The Get Down Stay Down - 4 Songs von We Brave Bee Stings And All |
17:03 CET |
posted by sebastianb |
HEUTE: EuroRanch Sommer-GrillENfest! ...... UPDATE: Essen wegen Wetters leider gestrichen, aber: ... LiveUnpluggedOpenAir: jacques et les fatalistes ... Grillenshow statt Essen ... EuroDanceRanchDjereros [Klub Info] rhiz Wien, Gürtelbogen 37, Samstag 16. August ab 20 Uhr. Eintritt frei! |
18:24 CET |
posted by sebastianb |
Next EuroRanch SpezialKlub Band: Jacques et les FatalistesNoch steht das Grillfest am Samstag unter einem schwach leuchtenden Stern, vor allem, was den Wetterbericht betrifft. Aber wie wir alle wissen, können Wetterberichte gar nicht weiter als 2 Tage in die Zukunft schauen. Wieder gibt es wie letztes Jahr Akustik-Musik live im Freien: Jacques et les Fatalistes und ihre chansons "brute" und instrumentals loungadélicieuse. Die zwei jungen Franzmänner spielen quasi die Straßenversion von Anarchie (höre unten) und haben uns schon einmal beim Grillen, nämlich an der Donau unterstützt, und auch da musizierten sie wacker und boten shelter from the herannahenden storm. Aber was, schnickschnack, wird super und sommerlich! [Klub Info] Rhiz Wien, Gürtelbogen 37, Samstag 16. Aug, 20:00 Uhr Foto (c) Andrea Salzmann Jacques et les Fatalistes - "L'Anarchie pour le UK" |
00:42 CET |
posted by pruegger |
Stop-Start Boy-Girl Cutie-Killer Six-PieceSpielen nach dem Baukastenprinzip betreiben Bearsuit, unter drei verschiedene Teile macht es wohl kein Song bei denen. Ganz so stark am Reißbrett entwickelt wie früher einmal, wirken die Songs eh nicht mehr. Trotzdem schwingt da die Gefahr mit, nicht in Fahrt zu kommen, irgendwie schaffen sie aber immer die Kurve. Denn die trockene Wucht, mit der ein Song plötzlich in die Gegenrichtung gesteuert wird, bewirkt eine Quengeligkeit, die dem ganzen doch einen schönen, einheitlichen Faden verleiht. Art Pop Disco heißt das Schlagwort. Bearsuit - 4 Songs von Oh:Io |
18:55 CET |